Kopfarbeit: AtlantO

 

Atlas, der Riese, der als Bestrafung  nach dem verlorenen Titanenkampf das Himmelsgewölbe ewig auf den Schultern tragen muss ...

Wie in der griechischen Mythologie wurde der erste Halswirbel Atlas genannt, weil er das Gewicht des ganzen Kopfes und somit neuralgische Verantwortung für ein ganzes System trägt. Die wechselseitige Kommunikation zwischen dem Gehirn und den verschiedenen Organen kann durch eine Verschiebung im Atlas-Schädel-Gelenk gestört werden.

Der verschobene Atlas bildet eine schiefe Auflagefläche für den Schädel, so dass dieser nicht mehr genau senkrecht über der Halswirbelsäule liegt. Aufgrund dieser Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Körpers, und so entsteht eine muskuläre Dysbalance, bei der das Körpergewicht ungleich auf die Beine verteilt wird. Die Atlas-Fehlstellung kann in einer Kettenreaktion Asymmetrien im ganzen Skelett verursachen, wie einen Unterschied in der Schulterhöhe mit Schulterblattschmerzen, Skoliose, Beckenschiefstand mit erhöhtem Risiko eines Bandscheibenvorfalls, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen und eventuell Fußschmerzen.

Das Verfahren besteht aus der Anwendung einer speziellen gerätegestützten Vibrations-Massagetechnik auf die kurze tiefe Nackenmuskulatur, gefolgt von einer Dehnung spezifischer Muskeln, die mit dem Atlas verbunden sind. Das Ziel ist dabei, die Muskeln, die den ersten Halswirbel umklammern, zu lösen, um ihm die Rückkehr in die anatomisch-physiologisch korrekte Position zu ermöglichen.

 

 

Kinderzeichung Engel und Teufel auf dem Kopf von einem Mann


© 2011 Dr. med. Jochen Wild I Orthopädische Praxis GrünstadtImpressum